Luftblasen in Epoxidharz und Lack vermeiden

Beim Versiegeln von Holz mit Epoxidharz oder Lack ist es wichtig, die Raumtemperatur im Auge zu behalten. Lackiert oder Versiegelt man früh morgens kann es passieren, dass man am Nachmittag tausende kleine Bläschen auf der Lackoberfläche findet. Während die Temperatur im Laufe des Tages ansteigt, expandiert die Luft im Holz und wird in Lack und noch nicht ausgehärtetes Epoxid hinein gepresst, was dann eher unschön aussieht.

Man nennt dies Ausgasung – das Freisetzen von Gasen aus flüssigem oder festem Material aufgrund von Druckminderung, Temperaturerhöhung oder auch anderen Prozessen – und hat in unserem Fall lautes Fluchen und langwieriges Schleifen zur Folge. Vermeiden lässt sich sowas, indem man bei konstanten oder fallenden Temperaturen lackiert, nicht bei steigenden.

Die Luftbläschen, die man beim Auftragen des Lacks in diesen hineinzieht, lassen sich am besten mit einem feinem Pinsel (Schlichtpinsel) wieder herausziehen.

Die Luftbläschen im Epoxid, die während des Auftragens entstanden sind, poppen in der Regel nach einigen Minuten von selber wieder heraus. Mit einem Fön lässt sich hier vorsichtig nachhelfen.